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Sancta

Theater

2026 - FOH Ingenieurin

Florentina Holzingers erste Operninszenierung „SANCTA“ thematisiert die patriarchalischen Strukturen der Kirche.

 

   Nachdem die Solisten und der Chor in Nonnenkostümen Hindemiths ausdrucksstarke Oper inszeniert haben, entwickelt sich eine spielerische Parallele zu einem Gottesdienst: Hier wird die Sixtinische Kapelle zur Kletterwand, Gott zum Roboter und die Oper zum Rockmusical. Auf der Suche nach Transzendenz verdrehen Körperkünstlerinnen religiöse Topoi wie Kreuzigungswunden, Penetration, Kannibalismus und Verwandlung, während Zauberinnen ihre Interpretationen biblischer Wunder präsentieren.

   Anstelle von Disziplin und sexueller Bestrafung werden Selbstermächtigung und sinnliches Vergnügen gefeiert; anstatt Susanna als Sünderin zu verurteilen, solidarisiert man sich mit ihr. Die heilige Messe wird zu einem Spektakel und einem Raum der Möglichkeiten, in dem religiöse Konventionen in Frage gestellt werden, um sie zu erneuern.

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In Antwerpen war ich für die FOH-Regie mit einem Yamaha PM5 sowie für den Gesangs- und Band-Mix zuständig.

Foto © Nicole Marianna Wytyczak

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